März 21

Lieferarten von Meetings und Sessions

ATF Framework

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In unserem ATF Online Kurs und ebenso unseren Präsenztrainings nutzen wir unser Agile Team Facilitator Framework, um Sessions zu designen. Ein Punkt in diesem Framework ist die Lieferart von Sessions, In diesem Artikel zeigen wir dir, welche es gibt und auf was du achten solltest, wenn du deine Sessions oder Meetings designst.

Wieso gibt es Lieferarten bei Meetings und Sessions?

Wir haben uns dazu entschlossen, der Art und Weise, wie Sessions und Meetings ausgeliefert werden können, einen Namen zu geben. Es macht es einfacher, wenn wir wissen wovon wir sprechen. Um dieses gemeinsame Verständnis zu schärfen, gibt es diese Lieferarten.

Welche Lieferarten bei Meetings und Sessions gibt es?

Wir teilen die Lieferarten in drei verschiedene auf. Dabei sind die Arten dir schon bekannt und sehr intuitiv. Es ist sowohl im Framework, als auch in der Facilitation dennoch sehr wichtig, diese zu unterschieden.

Persönlich (Face to Face)

Das am meisten bekannte und verwendete Lieferformat. Du facilitierst vor einer Gruppe von Menschen und bist mit ihnen zusammen.

Digital (remote)

Stark im kommen ist das digitale Lieferformat. Dabei wird nur über Computer kommuniziert und niemand trifft sich in der Realität.

Kombiniert (mixed)

Die kominierte Lieferart ist das Verbinden beider bisherigen Lieferarten. Dabei findet ein Teil persönlich statt, ein andere digital.

Und was ist mit remote?

Eine digitale Lieferart bezeichnet fast auch immer ein remote Setting. Remote bedeutet erstmal so etwas wie "aus der Ferne". Das adressiert überwiegend den Aspekt, dass du als Facilitator in der Ferne bist und eine andere Gruppe facilitierst. Diese kann, muss aber nicht zwingend (ausschließlich) digital sein, obwohl das zu einem sehr großen Teil wahrscheinlich der Fall sein wird.

Was gibt es zu beachten?

Wenn du dir einen Open Space ansiehst, dann macht es einen gewaltigen Unterschied, ob du diesen mit anderen zusammen durchführst und dich dabei persönlich triffst oder ihn komplett digital duchführst. Die Rahmenbedingungen sind anders. Darauf fokussiert zum Beispiel unser Agile Team Facilitator Framework. Nicht jede Technik und jede Praktik fuktioniert online, wie offline gleich gut. Deswegen ist es wichtig, dass du dir beim Designen deiner Session Zeit nimmst und diesen Sachverhalt zum einen dir transparent machst, zum anderen in dein Design mit einbeziehst.

Digitale Sessions haben häufige Stolpersteine

Die digitale Lieferart hält jede Menge Überraschungen bereit. So funktioniert Zoom nicht oder nur nicht bei einem Teilnehmer. Ein anderer kommt auf den digitales Whiteboard Conceptboard nicht. Du hast Break-Out Rooms und irgendwas stimmt in einer Gruppe nicht - du bekommst es nicht so richtig mit. Deine Internetleitung will plötzlich nicht mehr und du verlierst alle Teilnehmer. Passieren kann eine Menge, gerade wenn man mit digitales Sessions und Meetings noch nicht so viel Erfarhung gesammelt hat.

Über den Autor

Sebastian Schneider

Sebastian Schneider ist dem Framework Scrum - es war Liebe auf den ersten Sprint - bereits seit 2005 verfallen. Seitdem begleitet er Unternehmen (meist größere) bei der Transition in eine neue Arbeits- und Produktwelt. Dafür findet er den richtigen Grad zwischen zielgerichteten systemischen Impulsen und dem nachhaltigen Coaching in der Organisation, um diese bei der Entwicklung und Optimierung des eigenen Kundenmehrwerts zu unterstützen und entwickelt mit ihnen Produkte, die ihre Kunden lieben. Im richtigen Maß gehören dazu die effektive und effiziente Facilitation dazu, sowie agile Spiele und Simulationen, die sein Themenfeld auf einfache Art begreiflichen machen. Auf Konferenzen, sei es im Fachbeirat oder als Akteur, gibt er gerne Erkenntnisse weiter und freut sich über Kontakte von Angesicht zu Angesicht.

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